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Pastillen sind eine bewährte pharmazeutische Darreichungsform, deren Wurzeln bis ins Mittelalter zurückreichen. Die ersten in Deutschland verfügbaren Fertigarzneimittel wurden in Pastillenform angeboten.
Es handelt sich bei Pastillen um einzeldosierte Lösungen die gegossen und getrocknet werden. Die Auflösung erfolgt im Mund- und Rachenraum und erzeugt ein intensives Geschmackserlebnis.
Was ist das Besondere an Pastillen?
- Pastillen werden gegossen (Tabletten werden gepresst). Die Darreichungsform Pastille erlaubt die problemlose und schonende Verarbeitung von Stoffen, deren Einsatz bei der Herstellung von Tabletten oder Hartbonbons vielfach nicht möglich ist.
- Lösliche und unlösliche Stoffe können in Pastillen verarbeitet werden.
- Die Konsistenz von Pastillen kann an die Produktkonzeption angepasst werden (Lutschpastillen, Kaupastillen).
- Pastillen schmecken gut und betonen die Einzigartigkeit des Präparats.
- Pastillen eignen sich gut für Produkte der Selbstmedikation und im OTC-Bereich.
| Ihr Vorteil |
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Die Pastillenherstellung erlaubt einen schonenden Umgang mit den Wirkstoffen und Hilfsstoffen und bietet ein hohes Potential an innovativer Produktentwicklung. |
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